Die richtige Zahnbürste
Handzahnbürsten
sollten weiche bis mittel-harte, abgerundete Borsten besitzen. Mit einem kleinen
Zahnbürsten-Kopf kommt man besser auch noch an die letzten hinteren Zähne.
Für Handzahnbürsten gilt, daß sich ein Zick-Zack-Profil günstig auf die Reinigung der
Zahnzwischenräume auswirkt.
Elektrozahnbürsten
Eine elektrische Zahnbürste entfernt die Plaque (Beläge) bei richtiger Anwendung
spürbar gründlicher. Dunkle Beläge von Tee, Nikotin oder Rotwein lassen sich so
weitgehends vermeiden. Hier ist es noch wichtiger eine weiche Bürste zu benutzen, weil
die Gefahr besteht bei falscher Anwendung den Zahn und das Zahnfleisch zu verletzen.
Grundsätzlich gilt: Lassen Sie sich von Ihrer Prophylaxe-Assistentin die Anwendung
genau zeigen, damit keine Fehler gemacht werden.
Naturhaar-Zahnbürsten
Davon ist grundsätzlich abzuraten, da Naturborsten nicht abgerundet, sondern scharfkantig
und rissig sind. Ausserdem quellen die Naturhaare im feuchten Millieu auf und bilden eine
gute Nahrungsgrundlage für Bakterien, die sich auf solchen feuchten Naturborsten gut
vermehren können. An solchen Bürsten infiziert man sich dann ständig mit immer mehr
Parodontitis- oder Karieskeimen.
Grundsätzlich sollten Zahnbürsten an einem gut belüfteten Ort aufbewahrt werden, damit
die Bürte gut trocknen kann bevor man diese wieder benutzt. Putzt man sich die Zähne
mehrmals am Tag, so sollte man auch mehrere Zahnbürsten benutzen, so daß man immer eine
trockene zur Verfügung hat.
Je nach Putzverhalten sollte jede Bürste mindestens alle 8-12 Wochen gewechselt werden! |